Krankenzusatzversicherungen
Zwar gehören die meisten Bundesbürger der gesetzlichen Krankenversicherung an, aber immerhin 14 Prozent sind bereits privat versichert: Rund sechs Millionen Bundesbürger haben eine private Vollversicherung, 5 Millionen eine private Zusatzversicherung, deren Leistungen die der gesetzlichen Krankenversicherung im Ernstfall ergänzen (Krankenhausaufenthalt, Verdienstausfall u. a.).
Mit einer Krankheitskosten-Zusatzversicherung finanzieren gesetzlich Versicherte vor allem die Mehrkosten einer Behandlung, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden: Die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer während eines Krankenhausaufenthaltes usw. Ein weiterer Vorteil der privaten Krankenversicherung ist das Recht zur freien Arztwahl im Krankenhaus. Im Ernstfall dürfte es schon wichtig sein, dass man sich einem kompetenten Arzt seiner Wahl anvertrauen kann.
Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung spielt das Einkommen des Versicherten bei der Bemessung des Beitrags in der Krankenversicherung keine Rolle.
Maßgebend ist lediglich das Eintrittsalter und der gewählte Tarif, also der Leistungsumfang im Krankheitsfall.
Darüber hinaus kann bei Abschluss einer Reise-Krankenversicherung Versicherungsschutz für den Krankheitsfall bei Auslandsreisen abgeschlossen werden.
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