Lebensversicherungen
Lebensversicherungen werden in zwei grundsätzlichen Varianten angeboten:
Die Kapitallebensversicherung schützt die Familie, falls der Ernährer frühzeitig stirbt. Gleichzeitig lässt sich mit ihr fürs Alter Vermögen aufbauen. Deshalb gilt sie gemeinhin auch als dritter Pfeiler für den Ruhestand, neben der gesetzlichen Rente und der betrieblichen Altersversorgung.
Dennoch ist die Kapitallebensversicherung in letzter Zeit oft in die Kritik geraten. Sie empfiehlt sich zwar für den Start in die private Altersvorsorge, grundsätzlich sollten aber auch andere Anlagemöglichkeiten in Betracht gezogen werden.
Die Risikolebensversicherung baut im Gegensatz dazu kein Vermögen auf, sondern sichert lediglich mögliche Hinterbliebene ab. Dafür kostet sie aber auch nur etwa ein Achtel dessen, was für die Kapitalpolice auf den Tisch zu legen wäre. Der reine Todesfallschutz bietet sich an für junge Familien mit noch niedrigem Einkommen und Häuslebauer zur Absicherung der Schulden.
Wer sparen muss und dennoch seine Familie absichern will, sollte auf jeden Fall eine Risikolebensversicherung abschließen.
Eine gute Alternative ist die Fondspolice bzw. fondsgebundene Lebensversicherung. Denn im Gegensatz zur normalen Kapitallebensversicherung darf das Sparkapital bei dieser Variante voll in Investmentfonds angelegt werden. So hängt am Ende natürlich auch die Höhe der Überschussbeteiligung verstärkt von der Entwicklung an den jeweiligen Märkten ab.
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